Erstes Finalspiel Volley Amriswil - Lausanne UC

07.04.2016 06:36 von part amriswil

 

4. April 2016 ***  Im ersten Spiel des Playoff-Finals empfängt Volley Amriswil am Freitag, 8. April 2016, das Team von Lausanne UC, das sich im allerletzten Moment auf Kosten von Dragons Lugano für die Best-of-Five-Serie um den Schweizermeister-Titel qualifiziert hat.

1 zu 3 lautet das Siegverhältnis aus den vier Partien zwischen Amriswil und Lausanne in dieser Saison. Während es beiden Teams in der Qualifikation gelang, ihre Heimpartien siegreich zu gestalten, behielten die Waadtländer in den Pre-Playoffs zweimal das bessere Ende für sich. Vor fünf Wochen war das Heimspiel im Tellenfeld bis zum 1 zu 1 in den Sätzen und 25 zu 25 im dritten Satz ausgeglichen, obwohl die Oberthurgauer nicht ihr bestes Spiel zeigten. Das Resultat des letzten Spiels am Ostersamstag in Lausanne ist insofern nicht voll aussagekräftig, als dass es bei den ersatzgeschwächten Amriswilern nur noch um wenig, bei Lausanne hingegen um alles oder nichts ging. Die klare Niederlage ist auch dieser Ausgangslage zuzuschreiben.

In den zwei Wochen seit dem letzten Ernstkampf hatten die Amriswiler Gelegenheit, sich etwas zu erholen und Verletzungen aus den vorangegangenen Spielen zu kurieren. Trainer Pavlicevic begann sofort nach den Ostertagen, sein Team auf den Gegner vom Genfersee einzustellen. Diese hatten am vergangenen Samstag die Gelegenheit verpasst, mit dem Cupsieg einen ersten Titel zu holen. Die klare Niederlage gegen Näfels lässt vermuten, dass das Team von Trainer Georges-André Carrel umso verbissener um den Meistertitel kämpfen wird. Jedenfalls haben die Romands mit der Last-Minute-Verpflichtung des Deutschen Sebastian Krause auf die Verletzung ihres besten Aussenangreifers Jovan Djokic reagiert.

1229 Zuschauer wollten das für die Finalqualifikation entscheidende letzte Heimspiel von Volley Amriswil gegen Näfels sehen. Und niemand musste sein Kommen bereuen. Der Tellenfeld-Kessel war am Sieden, was das Pavlicevic-Team zur Höchstleistung antrieb. Und diese Unterstützung brauchen Captain Ljubicic und sein Team noch mindestens zweimal! Der Zuschauerrekord muss gebrochen werden, und der Lärmpegel darf ohrenschädigende Werte annehmen!

Zurück